Die Rechtsschutzversicherung.
Rechtsschutzversicherung decken die Kosten bei Rechtsstreitigkeiten ab. Sie werden vor allem dann sinnvoll sein, wenn es um hohe Streitwerte geht. Die Versicherung kommt hier vor allem für folgende Kosten auf: Anwaltskosten, Gerichtskosten, Zeugenkosten, Sachverständigenkosten, Übersetzer, Gutachten, Vollstreckung und bei verlorenem Prozess Kosten des Gegners. Dabei wird in der Regel vor Übernahme der Kosten eine Prüfung vorgenommen, ob ein Rechtsstreit überhaupt erfolgreich sein kann.
Grundsätzlich gibt es eigentlich nicht die Rechtsschutzversicherung. Sie besteht vielmehr aus Bausteinen. Hier muss man prüfen, was im Vertrag alles drin ist. Wichtig können hier folgende Bausteine sein: Arbeits-/Berufsrechtsschutz, Privatrechtsschutz, Grundstücks-/Mietrechtsschutz oder Verkehrsrechtsschutz.
Grundsätzlich darf man nie vergessen: gewinnt man ein Verfahren, dann muss man sowieso nichts zahlen. Ob man erfolgreich sein kann, kann man im Vorgespräch mit einem Anwalt klären. Dieses ist in der Regel als erstes Beratungsgespräch nicht sehr teuer.
